SCHLIESSEN

Auf einen Blick

Suche

Was ist die Nordkirche?

Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschand

Nordkirche

Die Nordkirche ist die bundesweit jüngste evangelische Landeskirche. Gegründet wurde die "Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland", wie sie offiziell heißt, Pfingsten 2012 als Zusammenschluss der Nordelbischen Kirche, der Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Kirche. Es war die erste Fusion von Landeskirchen der alten Bundesrepublik und der ehemaligen DDR.

Mit 2,25 Millionen Mitgliedern ist die Nordkirche die fünftgrößte Landeskirche in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und erstreckt sich über Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Flächenmäßig ist sie nach Bayern die zweitgrößte Landeskirche. Ihr Gebiet reicht vom südlichen Dänemark bis zur polnischen Grenze.
Aufgeteilt ist die Nordkirche in 13 Kirchenkreise: Dithmarschen ist mit knapp 90.000 Mitgliedern der kleinste, Hamburg-Ost mit mehr als 460.000 der größte Kirchenkreis.

Neben dem Landesbischof in Schwerin gibt es vier Sprengelbischöfe: Bischöfin Kirsten Fehrs im Sprengel Hamburg und Lübeck, Bischof Andreas von Maltzahn (Schwerin) und Bischof Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald) im Sprengel Mecklenburg und Pommern sowie Bischof Gothart Magaard im Sprengel Schleswig und Holstein.
Gerhard Ulrich hat am 3. Juni 2013 das Amt des Landesbischofs übernommen.