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Statement zum evangelischen Religionsunterricht

Schnittstelle, Reibung, Profilbildung

Paul Gohlke

Paul Gohlke

 

Der Religionsunterricht liegt mir am Herzen, weil er im schulischen Kontext als einmalige Schnittstelle fungiert, die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler auf kreative und nachhaltige Weise mit Religion(en) und der Welt in Verbindung zu bringen.

 

Ich habe ev. Religion studiert, weil mich die anfängliche Spannung zwischen persönlichem Glauben und wissenschaftlichen Zugängen gereizt hat und weil sich das eigene Profil erst durch Reibung und/oder Übereinstimmung mit anderen Studierenden formt.

 

Der Kontakt zur Kirche ist mir wichtig, weil Kirche über unterschiedlichste Wege lehren kann, eine Zeit lang inne zu halten, zu reflektieren und Unwichtiges von Wichtigem zu trennen. Der Kontakt von Religionslehrern zur Kirche ist nicht nur für Möglichkeiten außerschulischer Lernorte unschätzbar wichtig, sondern hilft, theoretische Inhalte des Unterrichts mit konkreter Begegnung zu untermauern.

 

Ich finde, die kirchliche Begleitung von Studierenden darf sich nicht nur auf die Begegnung von Pfarramtsstudierenden mit Kirchengemeinden beschränken. Lehramtsstudierende der ev. Religion müssen von kirchlicher Seite in inhaltlichen Fragen des Unterrichts Impulse erhalten und auch rechtzeitig über Herausforderungen und Besonderheiten ihres Faches informiert werden.

 

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